Militär Story

Beschreibung:

Das Militär ist im Auftrag der Regierung in der Zone. Ihre Aufgabe ist es die Zone frei von Stalkern und anderen ungebetenen Gästen zu halten. Daher haben sie eine Blockade um die Zone errichtet um zu verhindern, dass neue Eindringlinge in die Zone kommen und, dass Gegenstände (u.a. die Artefakte und andere radioaktive Objekte) die Zone verlassen.

Durch ihre moderne Ausrüstung sind sie Stalkern und Banditen weit überlegen und stellen bei Kontakt eine sehr große Gefahr für sie dar.

Die Soldaten des Militärs patroullieren oft in großen Gruppen durch die Zone und kontrollieren wichtige Übergänge. Sie sind vielen Parteien sehr aggressiv gegenüber eingestellt und eröffnen bei Kontak i.d.R. sofort das Feuer.

Jedoch herrscht gleichzeitig hohe Korruption in den Kreisen des Militärs, einerseits wegen dem Mangel an Kontrolle durch die Regierung, andererseits durch die Tatsache, dass sich viele Militärangehörige durch ihre Versetzung in die Zone degradiert fühlen.

Dies ist neben den Aktivitäten der Freiheitspartei einer der Gründe wieso trotz der starken Präsenz des Militärs immer noch ständig neue Stalker in die Zone kommen.

Prolog - Militär:

"Kommandant! Kommandant!"
Feldmarschall Wasily salutiert knapp und schlägt die Hacken zusammen. "Eine Antonov hat eine Versorgungskiste mit Vorräten und Munition über der Zone abgeworfen!"

Kommandant Stonovich zieht eine Augenbraue hoch. Seit Monaten war dies die erste Lieferung der Regierung, seit eine Sperrzone um Tschernobyl eingerichtet wurde.

Vor drei Jahren verweigerte Kommandant Stonovich einen Angriff auf eine zivile Siedlung auf direkten Befehl von General Romanov. Mit den Worten: "Ich sorge dafür, dass sich niemand mehr an dich erinnert!" wurde der ambitionierte Befehlshaber nach Tschernobyl strafversetzt. Der Auftrag lautete seitdem, das Gebiet um Tschernobyl abzusichern und jeden Eindringling zu exekutieren. Anfangs verirrten sich vereinzelte Glücksritter auf der Suche nach dem schnellen Geld, doch in den letzten Wochen häuften sich die Kontakte.

"Kapitan, enthält die Lieferung neue Befehle vom Oberbefehlshaber?"
Wasily zieht einen Umschlag aus der Brusttasche und übergibt ihn Kommandant Stonovich.
Die Mine des Kommandanten verfinstert sich Zeile für Zeile... "...niemand darf Tschernobyl betreten, oder verlassen... sichern Sie die Zone um jeden Preis... Ihre Dienstzeit wird für weitere fünf Jahre verlängert... versuchen Sie weder Tschernobyl zu verlassen, noch uns zu kontaktieren... weitere Befehle folgen... gezeichnet: General Romanov"

 

"Wasily, bereiten Sie die Kompanie vor. Es liegt viel Arbeit vor uns". Stonovich zieht eine Skizze aus der Schublade hervor und betrachtet die abgebildete experimentelle Waffe. "Hier in Tschernobyl, mein Freund, hat sich in der Vergangenheit viel mehr abgespielt, als sie denken. Auslöser des Reaktorunglückes war tatsächlich ein verunglücktes Waffenexperiment. Eine neue Technologie ist in Vergessenheit geraten, aber sie existiert hier irgendwo in Tschernobyl. Und wir werden sie finden!!!"

Epilog - Militär, Freiheit, S.O.R.T., Wissenschaftler

Misstrauisch beäugt Kommandant Stonovich die Ankunft von Michael Hammerbeck vor dem Zollhaus. Wie vereinbart hat auch er neben seinem Leibwächter Maverizski nur fünf bewaffnete Männer dabei. Bei ihrem letzten Zusammentreffen hatte der Anführer der Freiheit versucht, ihm mit einem Ural eine Falle zu stellen. Aber wer mag es Hammerbeck verübeln, dass er vor einigen Monaten desertierte. Kapitan Morosow war ein Sadist und im Grunde genommen ist selbst Stonovich froh, dass Hammerbeck ihn damals beseitigt hat. Wie auch immer, es ist der erste Versuch zwischen Militär und Freiheit, eine einvernehmliche Lösung mit der experimentellen Waffe zu finden. Wer weiß, ob und wie sie überhaupt funktioniert?
Plötzlich schlägt die Tür des Zollhauses auf und ein bärtiger Wissenschaftler im orangenen Schutzanzug tritt heraus. „So so, da seid ihr also. Und habt ihr die Teile dabei?“
Hammerbeck winkt Abu Nossi herbei, der eine Holzkiste unter dem Arm trägt. Stonovich nickt kurz und Vasili tritt mit einem silbernen Koffer hervor.
„So so“ kichert der Wissenschaftler „Ihr wollt also, dass ich euch das Gerät zusammensetze? Na gut, ich werde es tun – aber keine Waffen in meinem Labor, sie machen mich nervös!“
Abu Nossi und Vasili geben Ihren Kameraden ihre Waffen, und verschwinden im Gebäude. Stille… Wachsam beobachten Stonovichs und Hammerbecks Männer die Umgebung… achten auf jede verdächtige Bewegung. Plötzlich quietschende Reifen hinter dem Zollhaus!!!
Stonovich und Hammerbeck eilen in das Gebäude. In einem Raum liegen Abu Nossi und Vasili ohnmächtig, mit Platzwunden am Hinterkopf auf dem Boden. Daneben eine leere Kiste sowie ein leerer Koffer „Was zum Teufel…“ faucht Stonovich „ich hätte wissen müssen, dass man einem Deserteur nicht trauen kann. Ein Mal ein Verräter, immer ein Verräter!“ Hammerbeck stößt Stonovich vor die Brust. „Wie kannst du es wagen! Du hast die Waffe an dich genommen um sie für dich alleine zu nutzen! Ich bin fertig mit dir!“ Er ruft seine rechte Hand Martini herbei, der den bewusstlosen Abu Nossi schultert. Gemeinsam verlassen sie den Raum.
Stonovich ruft ihm mit hochrotem Kopf hinterher: „Hammerbeck! Ich werde dein schäbiges Lager plattmachen und jeden einzelnen deiner Männer jagen. Ich werde jeden Stein umdrehen und auf alles schießen, was nicht meine Uniform trägt, bis ich die Waffe in meinen Händen halte!!!“

Zwischenzeitlich an einem geheimen Ort.
Ein Unbekannter betritt den Raum, in der Mitte steht ein silberner Tisch, der mysteriös im gedämpften Licht schimmert. An den Wänden sind fremdartige Symbole angebracht, undefinierbare mit Runen überzogene Gegenstände sind auf dem Boden verteilt. Ein Mann im schwarzen Mantel tritt aus dem Schatten sein Gesicht ist unter einer Kapuze verborgen. „Habt ihr wonach ich verlangt habe?“ Der Unbekannte öffnet eine Tasche und legt verschiedene Waffenteile auf den Tisch. „Hier. Das ist alles, was wir ihnen abnehmen konnten.“ Der Mann im Mantel murmelt vor sich hin. „Sehr gut, aber es fehlt noch etwas. Hört mir gut zu, ich habe noch eine Aufgabe für euch…“